Suchen Sie noch ein Geschenk für Weihnachten? Schenken Sie das «Jahrbuch der Stadt Wädenswil». Es wird dieses Jahr 50 Jahre alt. Das ist Wädenswiler Geschichte zwischen zwei Buchdeckeln.
Liebe Leserinnen und Leser
Aber warum gibt es das Jahrbuch überhaupt? Dazu müssen wir ins Jahr 1975 zurückblicken.
Angetrieben durch die wirtschaftliche Entwicklung und dem Bedarf an Arbeitskräften in den örtlichen Fabriken war die Bevölkerung stark angewachsen. In verschiedenen Quartieren, zum Beispiel in der Au und im Hangenmoos, waren grosse Siedlungen entstanden.
Das Wachstum machte Investitionen in die Infrastruktur nötig. So entstand in dieser Zeit etwa die Schulanlage Untermosen mit Hallenbad und die Schulanlage Steinacher. Und die Behörden befassten sich mit der Frage, wie die vielen Zugezogenen mit ihrer neuen Wohngemeinde vertraut gemacht werden könnten. Eine Antwort war das «Jahrbuch der Stadt Wädenswil».
Stadtpräsident Walter Rusterholz schrieb im Vorwort zur ersten Ausgabe, dass man mit dieser Publikation versuchen wolle, den Neuankömmlingen «die Wohngemeinde näherzubringen, ihre Probleme aufzuzeigen und über das Geschehen in der Stadt zu informieren».
Redaktor Peter Ziegler und Grafiker Peter Friedli legten los – und das Jahrbuch wurde rasch zum Herzstück des städtischen Gedächtnisses. Wer in den Bänden blättert, merkt sofort: Das ist Wädenswil. Hier sind die grossen Linien unserer Geschichte festgehalten – aber auch die kleinen Geschichten, die sonst niemand erzählen würde.
In jeder Ausgabe steckt sehr viel Arbeit. Ich danke den vielen Autorinnen und Autoren, die jedes Jahr ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Leidenschaft einbringen. Mein Dank gilt den Firmen und Privatpersonen, die als Sponsoren das Jahrbuch möglich machen. Ich danke der Historischen Gesellschaft Wädenswil als Herausgeberin und Stutz Medien für die sorgfältige Produktion.
Und natürlich – danken wir den Redaktoren Peter Ziegler und Adrian Scherrer, die mit Hartnäckigkeit, Humor und einem guten Gespür für Geschichten Jahr für Jahr ein neues Buch auf die Beine stellen.
Ein Hoch auf das Jahrbuch, auf seine Macherinnen und Macher – und auf Wädenswil, die Stadt, die nichts vergisst!
Philipp Kutter
Stadtpräsident