Nicht jeder berufliche Erfolg beginnt im Hörsaal. Mario Stanic von der Geiger AG zeigt, dass eine handwerkliche Ausbildung mindestens genauso viele Türen öffnet – manchmal sogar noch mehr.
Anja Kutter
Seit über 20 Jahren ist Mario Stanic Teil der Geiger AG, dem in der Region bekannten Unternehmen für Spenglerei, Sanitär, Heizung und Planung. Dort hat er Schritt für Schritt Karriere gemacht. Im Jahr 2000 startete er mit seiner Lehre zum Sanitärinstallateur, es folgte eine weitere Lehre zum Heizungsinstallateur, später eine Ausbildung zum Chefmonteur. Und kürzlich hat er – nach einer Weiterbildung – den Titel eidgenössisch diplomierter Sanitärmeister erhalten. Seit 2022 leitet er zusammen mit Ruedi Isler und Nico Alber die Sanitärabteilung der Geiger AG und ist Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung.
Es stehen alle Türen offen
«Mich hat schon als junger Mann fasziniert, wenn etwas mit den eigenen Händen entsteht», erzählt er. «Mit Materialien zu arbeiten, Lösungen zu finden – das hat mir immer Freude gemacht.» Schon früh sei ihm klar gewesen, dass er seinen Weg im Handwerk machen wolle.
Dass dieser Weg viele Chancen eröffnet, zeigt sein Beispiel deutlich. «Natürlich braucht es Motivation und Einsatz. Aber wer dranbleibt, dem stehen im Handwerk alle Türen offen. Gerade heute, wo Fachkräfte dringend gesucht sind, kann man auf einer handwerklichen Lehre eine sehr erfolgreiche Laufbahn aufbauen.»
Vom Arbeitgeber stets unterstützt
Auf seinem Weg wurde er von seinem Arbeitgeber immer unterstützt. «Die Initiativen für die Weiterbildungen kamen von mir selbst», sagt Stanic, «doch die Geiger AG hat mich stets darin bestärkt und gefördert. Dafür bin ich sehr dankbar.»
Eine Lehre ist viel wert
Für Geschäftsführer Michael Geiger ist Stanics Werdegang beispielhaft: «Wir als Gesellschaft müssen uns bewusst machen, dass eine Berufslehre nicht weniger wert ist als ein Studium. Wer Talent und Ehrgeiz mitbringt, kann im Handwerk genauso weit kommen.»
Das Beispiel von Mario Stanic zeige: «Das Handwerk wird immer benötigt und bietet sehr viele Chancen.» Und es solle Eltern und Lehrpersonen daran erinnern, Jugendliche mit handwerklichem Interesse auf dem Weg zu einer entsprechenden Berufslehre zu unterstützen.