Am 12. April 2026 wählt Wädenswil einen neuen Stadtrat. Acht Kandidierende treten für sieben Sitze an, drei davon – Claudia Bühlmann, Jonas Erni und Christof Wolfer – bewerben sich zusätzlich für das Stadtpräsidium (von links). In alphabetischer Reihenfolge nehmen sie in kurzen Interviews Stellung zu zentralen Anliegen des lokalen Gewerbes und zeigen, wofür sie politisch stehen.

Claudia Bühlmann (1972)
Biolandwirtin, Arbeitsagogin
Grüne (bisher)
Wie machen Sie unser Zentrum für Detaillisten und Restaurants wieder attraktiver?
Ich kenne als Detaillistin (Zwibol) die Sorgen persönlich. Ich fördere die Aufwertung des Stadtzentrums: hohe Aufenthaltsqualität durch Plätze mit Bäumen und Bänken, langsamem Verkehr, Flanierzonen – Menschen verweilen wo’s schön ist. Eine City-Managerin für Koordination und als Ansprechperson für Eigentümer und Betreiberinnen.
Wie sollen in den kommenden Jahren ortsansässige Firmen mit Flächenbedarf in Wädenswil gehalten und neue angesiedelt werden?
Die bestehenden und zukünftigen Industriebrachen aktiv bewirtschaften. Das bedeutet eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt, privaten Grundbesitzenden und Gewerbetreibenden. Das Bewusstsein der gegenseitigen Bedürfnisse fördern und gemeinsam Lösungen finden. Ich schaffe eine neutrale Koordinationsstelle, die es braucht.
Mit dem Umbau des Bahnhofs verschwinden rund 60 Parkplätze. Soll dafür Ersatz geschaffen werden? Und wenn ja, wo?
Die bestehenden und zukünftigen (Coop) Parkplätze sichtbarer machen (Parkleitsystem). So vermeiden wir Suchverkehr und Autofahrende finden rasch einen Parkplatz. Eine Verlagerung in Tiefgaragen wird stattfinden. Gute Busverbindungen bringen die Menschen bequem ins Zentrum. Mit durchgehenden Velostreifen steigt die Motivation, das Velo zu nutzen – das schnellste Verkehrsmittel in der Stadt.
Sind Sie dafür, dass kleinere Aufträge der Stadt im freihändigen Verfahren konsequent an einheimische Betriebe vergeben werden sollen?
Kurze Wege der lokalen Handwerker:innen sind ökologisch und zeitsparend. Bei marktüblichen Preisansätzen werde ich einheimische Betriebe konsequent berücksichtigen. Lokale Partner und Partnerinnen machen uns bei der Arbeit flexibel.

Jonas Erni (1981)
Umweltingenieur
SP (bisher)
Wie machen Sie unser Zentrum für Detaillisten und Restaurants wieder attraktiver?
Mehr Aufenthaltsqualität durch Begrünung, Sitzplätze und kulturelle Impulse. Flexible Nutzungen für Leerstände, bessere Veloinfrastruktur und Events mit lokalen Betrieben. Ziel: ein lebendiges und pulsierendes Zentrum, das Menschen verbindet.
Wie sollen in den kommenden Jahren ortsansässige Firmen mit Flächenbedarf in Wädenswil gehalten und neue angesiedelt werden?
Mit aktiver Bodenpolitik, fairen Mieten und flexiblen Gewerbeflächen. Fokus auf lokale KMU, Kreislaufwirtschaft und Innovation. Die Stadt soll vernetzen, beraten und Zwischennutzungen ermöglichen, damit Betriebe hier wachsen können.
Mit dem Umbau des Bahnhofs verschwinden rund 60 Parkplätze. Soll dafür Ersatz geschaffen werden? Und wenn ja, wo?
Zielführend ist hier ein gutes Parkleitsystem – kombiniert mit Mobility-Hubs, Kurzzeitparkieren und besserem ÖV- und Velozugang. Wichtig ist ein ausgewogener Mix: Erreichbarkeit sichern, ohne zusätzlichen Autoverkehr ins Zentrum zu ziehen.
Sind Sie dafür, dass kleinere Aufträge der Stadt im freihändigen Verfahren konsequent an einheimische Betriebe vergeben werden sollen?
Ja – im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und wenn der Stadt dadurch keine Mehrkosten entstehen. Kurze Wege, regionale Wertschöpfung und persönliche Zusammenarbeit stärken unser Gewerbe und die Resilienz vor Ort. Transparenz und Fairness bleiben dabei zentral.

Christof Wolfer (1964)
Eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer
FDP (bisher)
Wie machen Sie unser Zentrum für Detaillisten und Restaurants wieder attraktiver?
Es braucht eine Intensivierung der Gespräche und der Zusammenarbeit von Immobilienbesitzern, Detaillisten und der Stadt. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen. Nur ein lebendiges, Zentrum ist ein attraktives Zentrum. Das heisst wir müssen bestehende Aktivitäten (z. B. Wochenmarkt) stärken und neue zum Leben erwecken.
Wie sollen in den kommenden Jahren ortsansässige Firmen mit Flächenbedarf in Wädenswil gehalten und neue angesiedelt werden?
In Wädenswil hat es viele weitere Gewerbeflächen. Für mich ist eine aktive Standortförderung wichtig, welche die privaten Grundeigentümer bei der optimalen Entwicklung dieser Flächen unterstützt und sicherstellt, dass auch die Interessen von Wädenswil einfliessen.
Mit dem Umbau des Bahnhofs verschwinden rund 60 Parkplätze. Soll dafür Ersatz geschaffen werden? Und wenn ja, wo?
Das Ziel muss der Erhalt der Anzahl Parkplätze im Zentrum sein. Ein Teil kann über die geplante Tiefgarage im neuen Coop kompensiert werden. Der Rest in einer öffentlichen Tiefgarage beim Gerbeplatz. Ob dieser Ersatz von Parkplätzen die hohen Kosten rechtfertigen, muss noch abgewogen werden.
Sind Sie dafür, dass kleinere Aufträge der Stadt im freihändigen Verfahren konsequent an einheimische Betriebe vergeben werden sollen?
Ja, sofern die Wettbewerbsfähigkeit sichergestellt werden kann. Bei einem Investitionsvolumen der Stadt Wädenswil von CHF 20 Mio. macht 1 % Preisunterschied CHF 200 000.– aus.

Martin Bislin (1973)
Bankkaufmann
Die Mitte (neu)
Wie machen Sie unser Zentrum für Detaillisten und Restaurants wieder attraktiver?
Ich setze mich ein für bessere Aufenthaltsqualität im Zentrum dank attraktiver Gestaltung des öffentlichen Raums. Wichtig ist mir auch die Zusammenarbeit mit Eigentümern, um Leerstände zu vermeiden (z. B. Pop-up-Stores, Zwischennutzungen) und um ein vielfältiges Angebot zu erreichen.
Wie sollen in den kommenden Jahren ortsansässige Firmen mit Flächenbedarf in Wädenswil gehalten und neue angesiedelt werden?
Genug Industriegebiete sind wichtig. Nur wer Flächen hat, kann Firmen halten und ansiedeln. Es braucht einen aktiven Dialog mit lokalen Unternehmen, damit wir ihre Bedürfnisse frühzeitig erkennen und sie unterstützen können. Und mit Standortmarketing können wir die Vorteile von Wädenswil für Firmen hervorheben.
Mit dem Umbau des Bahnhofs verschwinden rund 60 Parkplätze. Soll dafür Ersatz geschaffen werden? Und wenn ja, wo?
Parkplätze für Kundinnen und Kunden sowie Lieferanten im Zentrum sind wichtig. Wir müssen prüfen, ob und wo Ersatzparkplätze sinnvoll und möglich sind (z.B. Parkhaus, Quartierparkplätze). Es braucht Kommunikation und Einbindung der Betroffenen (Gewerbe und Anwohner).
Sind Sie dafür, dass kleinere Aufträge der Stadt im freihändigen Verfahren konsequent an einheimische Betriebe vergeben werden sollen?
Ja, das stärkt die lokale Wirtschaft und Arbeitsplätze. Wichtig sind transparente Kriterien, klare Kommunikation und ein fairer Vergabeprozess. Die Berücksichtigung der Qualität und Nachhaltigkeit sind mir wichtig, nicht nur der Preis.

Astrid Furrer (1968)
Oenologin
FDP (bisher)
Wie machen Sie unser Zentrum für Detaillisten und Restaurants wieder attraktiver?
Die Aufenthaltsqualität ist mit attraktiven Fussgängerverbindungen und Plätzen (wie Gerbe-, See- und Schwanenplatz) und mit der Umgestaltung des Strassenraumes zu verbessern. Grundeigentümer will ich davon überzeugen, nicht nur an Barbershops zu vermieten. Öffentliche Outdooranlässe wie Wochenmarkt und Tavolata sind auszubauen.
Wie sollen in den kommenden Jahren ortsansässige Firmen mit Flächenbedarf in Wädenswil gehalten und neue angesiedelt werden?
Wir haben uns einen Überblick zu verfügbaren Gewerbeflächen verschafft, um auf Anfragen rasch reagieren zu können. Die Stadt kann zwischen Vermietern und Unternehmen vermitteln. Wo eigene Flächen frei werden, sollen sie zu vernünftigen Bedingungen an das heimische Gewerbe abgegeben werden.
Mit dem Umbau des Bahnhofs verschwinden rund 60 Parkplätze. Soll dafür Ersatz geschaffen werden? Und wenn ja, wo?
Ja, es braucht Ersatz. Direkt vor Ort können wir leider nur knapp 20 Parkplätze ersetzen. Weitere schaffen wir in Zusammenarbeit mit privaten Parkplatzbetreibern: Wir möchten bspw. die oft leeren Parkgaragen sichtbar machen – das ist Win-win für das Gewerbe, Besucher und Betreiber.
Sind Sie dafür, dass kleinere Aufträge der Stadt im freihändigen Verfahren konsequent an einheimische Betriebe vergeben werden sollen?
Ja, und das tun wir bereits. Damit dies gelingt, brauchen wir jedoch eine aktualisierte Mitglieder- und Berufskategorienliste des HGV, damit wir alle berücksichtigen können. Wir müssen von Neuzugängen und Mutationen wissen.

Pierre Rappazzo (1965)
Betriebsökonom FH
GLP (bisher)
Wie machen Sie unser Zentrum für Detaillisten und Restaurants wieder attraktiver?
Ein bisschen trauere ich der Initiative offener Gerbeplatz der GLP nach. Damit hätten wir eine gute Ausgangslage gehabt. Ich bin für die Unterstützung von privaten Initiativen wie den Wochenmarkt, eine liberale Bewilligungspraxis und ein energisches Durchgreifen bei potenzieller Geldwäscherei.
Wie sollen in den kommenden Jahren ortsansässige Firmen mit Flächenbedarf in Wädenswil gehalten und neue angesiedelt werden?
Es benötigt genügend attraktives Industrieland, um High-End-Firmen nach Wädenswil zu holen, damit sie attraktives Wohnen und Arbeiten am selben Ort anbieten können. Ich werde mich deshalb auch in Zukunft für die Beibehaltung der Industriezonen an guter Lage aussprechen.
Mit dem Umbau des Bahnhofs verschwinden rund 60 Parkplätze. Soll dafür Ersatz geschaffen werden? Und wenn ja, wo?
Mir gefällt die Idee des Parkleitsystems. Sollte es trotz Glärnisch-, Migros- und Coopparkhaus und diverser Parkflächen wie Gasiplatz oder Konfettiplatz nicht genügend Parkplätze haben, bin ich offen für neue Parkplätze. Ich gehe davon aus, dass dies nicht nötig sein wird.
Sind Sie dafür, dass kleinere Aufträge der Stadt im freihändigen Verfahren konsequent an einheimische Betriebe vergeben werden sollen?
Ja. Alt-Stadtrat Bruno Ern hat als Dozent an der ZHAW (früher HWV) in einer Studie bewiesen, dass Einheimische bis zu 5 % teurer sein dürfen und dank dem Re-Investierungseffekt die Gesamtbilanz für Wädenswil trotzdem positiv bleibt. Zudem erhöhen wir damit die Attraktivität für Unternehmen.

Daniel Tanner (1962)
Immobilieninformatiker
SP (bisher)
Wie machen Sie unser Zentrum für Detaillisten und Restaurants wieder attraktiver?
Die Attraktivität Wädenswils steht in direktem Zusammenhang mit der Vielfalt und der Qualität an Angeboten. Als Mitglied der Stadtentwicklungskommission habe ich in Workshops zusammen mit professioneller Unterstützung Massnahmen zur Verbesserung festgelegt, die dann sind: beruhigte Aufenthaltsinseln, genügend Parkplätze, naher Austausch mit Vermietern.
Wie sollen in den kommenden Jahren ortsansässige Firmen mit Flächenbedarf in Wädenswil gehalten und neue angesiedelt werden?
Für Wädenswil interessant sind Firmen mit Steuersitz in Wädenswil. Solche wollen wir halten und ansiedeln, indem wir in nahen Kontakt treten und wo möglich auf ihre Bedürfnisse eingehen. Die bestehenden Bauzonen sollen aber nicht ausgedehnt werden.
Mit dem Umbau des Bahnhofs verschwinden rund 60 Parkplätze. Soll dafür Ersatz geschaffen werden? Und wenn ja, wo?
Wädenswil verfügt über 2000 Parkplätze, auch im Zentrum sind viele vorhanden und z. T. wenig benutzt. Mit geeigneter Signalisierung kann die Nutzung verbessert werden. In Härtefällen bei Detaillisten (Bsp. Bäckerei) wollen wir Lösungen finden.
Sind Sie dafür, dass kleinere Aufträge der Stadt im freihändigen Verfahren konsequent an einheimische Betriebe vergeben werden sollen?
Für freihändige Vergaben sollen primär Angebote von lokalen Anbietern geprüft werden. Sind diese genügend attraktiv, sind diese zu bevorzugen.

Christina Zurfluh (1962)
Key Account Managerin
SVP (neu)
Wie machen Sie unser Zentrum für Detaillisten und Restaurants wieder attraktiver?
Einen definierten Tag pro Woche kostenloses Parkieren auf allen öffentlichen Parkplätzen. Auch sollte geprüft werden, ob die ersten 30 Min. Parkieren generell kostenlos sein sollen. Grundsätzlich aber braucht es einen runden Tisch mit den Beteiligten, um die verschiedenen Bedürfnisse abzuholen.
Wie sollen in den kommenden Jahren ortsansässige Firmen mit Flächenbedarf in Wädenswil gehalten und neue angesiedelt werden?
Die Standortförderung «Zürich Park Side» (ZPS), bei welcher ich seit 2018 Einsitz habe, widmet sich genau diesem Thema. Die Plattform ist somit vorhanden, um Interessierte zusammenzubringen. Eine neue, übersichtliche Webseite ist beim ZPS in Planung, da Erstkontakte mehrheitlich digital erfolgen.
Mit dem Umbau des Bahnhofs verschwinden rund 60 Parkplätze. Soll dafür Ersatz geschaffen werden? Und wenn ja, wo?
Unbedingt ja. Bestehende Parkflächen könnten mehrgeschossig erweitert und somit verdichtet werden.
Sind Sie dafür, dass kleinere Aufträge der Stadt im freihändigen Verfahren konsequent an einheimische Betriebe vergeben werden sollen?
Selbstverständlich, wenn Angebot, Qualität und Preis stimmen.
DAS HGV-WAHLPROGRAMM
In früheren Wahljahren hatte der HGV die Stadtratskandidierenden mittels Fragebogen beurteilt und darauf basierend Wahlempfehlungen abgegeben. Eine klare Differenzierung wurde aber zunehmend schwierig. Die Antworten fielen meist gewerbefreundlich aus, liessen aber kaum echte Abgrenzungen erkennen. Nach den Wahlen 2022 hat der HGV-Vorstand das Vorgehen deshalb neu ausgerichtet. Statt Wahlempfehlungen formulierte er ein eigenes Wahlprogramm. Es definiert fünf zentrale Anliegen des Wädenswiler Gewerbes und gibt den Stadtratskandidierenden die Möglichkeit, sich mit einer Unterschrift dazu zu bekennen. Damit wird sichtbar, wer die gewerberelevanten Anliegen teilt und mitträgt. Hier die fünf Anliegen im Originalwortlaut:
1. Bekenntnis zum Gewerbe
Die Stadt Wädenswil hat die letzten Jahre grössere KMU und damit einen erheblichen Prozentanteil Steuern von juristischen Personen verloren. Diesen Trend gilt es umzukehren. In Wädenswil muss neues Gewerbe angesiedelt werden. Die Stadträtin/der Stadtrat bekennt sich in seiner Funktion vorbehaltslos zum Wädenswiler Gewerbe. Er ist bestrebt, Gewerbe anzusiedeln und zu halten. Innerhalb des Rates nimmt die Stadträtin/der Stadtrat Einfluss zu Gunsten des Wädenswiler Gewerbes. Damit unterstützt sie/er direkt das Wädenswiler Gewerbe, die Detaillisten und damit Arbeitsplätze in Wädenswil.
2. Öffentliches Beschaffungswesen
Die Stadt erteilt laufend Aufträge an die Privatwirtschaft. Dabei kommt es vor, dass das Wädenswiler Gewerbe nicht berücksichtigt wird. Damit fliessen wertvolle Steuererträge in andere Bezirke oder sogar noch in andere Kantone ab. Insbesondere im freihändigen und Einladungsverfahren, im Verhältnis «kleine» Beträge, hätte der Stadtrat die Möglichkeit, das direkt zu beeinflussen. Die Stadträtin/ der Stadtrat ist bereit, die Gespräche zwischen HGV und Stadt zum Thema Submissionsleitfaden weiterzuführen. Sie/er ist ausserdem gewillt, in ihrem/seinem Ressort die im Submissionsleitfaden genannten Schwellenwerte vollumfänglich auszuschöpfen und dies auch im Gesamtstadtrat durchzusetzen. Dabei bevorzugt sie/er insbesondere im freihändigen Verfahren und im Einladungsverfahren, wo immer möglich, Wädenswiler Gewerbe.
3. Parkmöglichkeiten
Bei manch einem Bauvorhaben der Stadt Wädenswil, an Strassen und Plätzen in Wädenswil, werden Parkplätze reduziert. Auch bei privaten Eigentümern ist das zu beobachten (z.B. SBB). Für das Gewerbe ist das ein grosses Ärgernis, denn dabei fehlen die Abstellmöglichkeiten für Handwerker und andere Dienstleister sowie Kunden-Parkplätze in angemessener Gehdistanz. Die Stadträtin/ der Stadtrat setzt sich dafür ein, dass Parkmöglichkeiten geschaffen oder zumindest erhalten bleiben. Wo durch nicht beeinflussbare Umstände Parkmöglichkeiten wegfallen, ist die Stadträtin/ der Stadtrat bemüht, mit allen ihr/ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für Ersatz zu sorgen.
4. Duales Bildungssystem
Der Weg über die Berufsmittelschule und das Studium ist ungebrochen beliebt. Das Gewerbe baucht jedoch auch Menschen, welche in einem Beruf von Beginn weg im Arbeitsprozess integriert sind. Um den Fachkräftemangel in manch einer Branche zu beheben, ist der Weg über die Berufslehre zwingend. Die Stadträtin/der Stadtrat setzt sich für das duale Bildungssystem ein und ist bereit, dafür zu sorgen, dass sowohl den Schülern als auch den Eltern alle Wege mit den jeweiligen Möglichkeiten aufgezeigt werden.
5. Steuern
Der Steuerfuss von Wädenswil ist im Vergleich zu Nachbargemeinden im Bezirk und zu Nachbarbezirken nach wie vor hoch. Im Endeffekt hat dies Einfluss auf die Konkurrenzfähigkeit für das Wädenswiler Gewerbe. Der Steuerfuss ist mitunter eines von vielen Kriterien, einen Firmensitz in Wädenswil zu haben (vgl. Pt. 1). Die Stadträtin/der Stadtrat setzt alles daran, den Steuerfuss von Wädenswil auf konkurrenzfähigem Niveau, wie die Nachbargemeinden und Nachbarbezirke, oder tiefer zu haben.
Nur eine Kandidatin hat unterschrieben
Unterschrieben worden ist das Wahlprogramm (rechts) einzig von Christina Zurfluh (SVP). Von allen anderen Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat erhielt der HGV keine Unterschrift.