DER STAPI MEINT

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DER STAPI MEINT

Dranbleiben lohnt sich

Philipp Kutter

Liebe Leserinnen und Leser

Diese Gwerbziitig ist voll mit Köpfen, die freundlich lächelnd um unsere Stimme bitten. Das ist in Ordnung und gehört dazu. Wahlen und Abstimmungen sind der Kern unserer Demokratie. Ich bin dank­bar, in einer leben zu dürfen.

Mit dem Wahltag am 12. April geht eine ereignisreiche Legislatur zu Ende. 2022 steckte uns noch die Corona-Pandemie in den Knochen. Heute prägen bewaffnete Konflikte die politische Grosswetterlage sowie ein amerikanischer Präsident, der gern mit Zöllen spielt. All das verunsichert die Menschen und bremst die Konjunktur. Die Situation bei uns ist trotzdem erstaunlich stabil. Wädenswil ist als Wohn- und Arbeitsort weiterhin attraktiv. Ausdruck davon sind steigende Steuereinnahmen, was gleich zwei positive Effekte hat: Erstens konnten wir dank guten Abschlüssen in den letzten vier Jahren die Verschuldung abbauen, zweitens gehört Wädenswil nun zu den Gemeinden ohne Zuschüsse aus dem Finanzausgleich. Beides gibt uns finanziellen Spielraum.

In den letzten vier Jahren brachte die Stadt zahlreiche Projekte erfolgreich voran. Hier einige Beispiele:

  • Die Erweiterung der Schulanlage Ort ist fertig, Neubau mit Sporthalle in Betrieb.
  • Der Gemeinderat genehmigte die Gestaltungspläne Gerbeplatz, MEWA und Gessner-Areal, die will­kommene Impulse bringen werden.
  • Die letzte Parzelle des Gewerbeparks «Werkstadt Zürisee» ist verkauft und in Entwicklung, womit weitere Gewerbeflächen geschaffen werden.
  • Der Gemeinderat genehmigte den Bau eines zusätzlichen Fussballplatzes in der Beichlen.
  • Die Stimmenden sagten Ja zur Verselbstständigung des Alterszentrums Frohmatt und zur Gründung der Energieverbund AG. Beide Gesellschaften sind erfolgreich gestartet.
  • Die Sanierung und Erweiterung der Alterssiedlung Bin Räbe kommt am 8. März 2026 an die Urne. Die Stadt kann damit das Angebot an bezahlbarem, altersgerechtem Wohnraum vergrössern, was dringend nötig ist.
  • Die Revision der Bau- und Zonenordnung steht kurz vor der Inkraftsetzung.

In diesen Projekten steckt viel Arbeit, die oft schon vor Jahren in Angriff genommen wurde. Ja, dranbleiben lohnt sich. Das gilt auch nach dem kommenden Wahlsonntag.

Philipp Kutter, Stadtpräsident